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Verrechnungspreisrichtlinie

Unsere Experten unterstützen Mandanten bei der Erstellung einer Verrechnungspreisrichtlinie, die ein einheitliches, standardisiertes und transparentes Regelwerk für Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen bildet und dabei die einzelnen Führungsebenen berücksichtigt, die für die Organisationsstruktur der Unternehmensgruppe vorgesehen sind.

Die Verrechnungspreisrichtlinie ist Teil eines Verrechnungspreissystems, dessen Wirken auf die Erreichung der strategischen und operativen Unternehmensziele ausgerichtet ist.

Hauptziel einer Verrechnungspreisrichtlinie ist die sachgerechte Ausgestaltung der Regeln für Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen, sowohl im Hinblick auf die Unternehmensziele als auch auf die steuerlichen Vorschriften. Dies geschieht über folgende Prozesse:

  • Standardisierung des Prozesses der Transaktionsdurchführung,
  • Standardisierung der Bewertung des Transfers von Vermögenswerten oder Leistungen sowie
  • Standardisierung der Regeln und Grundsätze zur Kontrolle der Transaktionsdurchführung.

Die Umsetzung dieser Prozesse obliegt den Personen, an die sich die Verrechnungspreisrichtlinie richtet, insbesondere der Leitung der Unternehmensgruppe, der Leitung der einzelnen verbundenen Unternehmen, den Mitarbeitern der Finanzbereiche, den Mitarbeitern der operativen Bereiche sowie den Mitarbeitern der Personalbereiche.

Verfahren zur Erstellung einer Verrechnungspreisrichtlinie

Das Verfahren zur Erstellung einer Verrechnungspreisrichtlinie umfasst mindestens folgende Punkte:

  • die Analyse der Strategie der Unternehmensgruppe und deren Aufgliederung in taktische und operative Ziele,
  • die Analyse der Organisationsstruktur der Unternehmensgruppe und der internen Managementsubsysteme,
  • die Analyse der Daten zu bisher und derzeit durchgeführten Transaktionen,
  • die Analyse möglicher künftiger Transaktionen, also eine Simulation möglicher Transaktionen auf Grundlage der ausgewerteten Daten und der strategischen Ziele der Unternehmensgruppe,
  • die Analyse der internen Verfahren zur internen Kontrolle und zum Risikomanagement,
  • die Analyse der Rechtsvorschriften im Sitzstaat der Unternehmensgruppe und in den Ländern, in denen die Richtlinie umgesetzt wird,
  • die Analyse der Kostenrechnung,
  • die Analyse des Vergütungssystems der Führungskräfte der verbundenen Unternehmen,
  • die Analyse des Systems zur Bewertung der individuellen Leistungen der verbundenen Unternehmen,
  • die Erarbeitung eines wirksamen Verfahrens zur Steuerung der Transaktionsdokumentation,
  • die Erarbeitung eines Abrechnungs- und Kontrollsystems für die Transaktionsdurchführung,

sowie viele weitere Punkte, die das ordnungsgemäße Funktionieren der Verrechnungspreisrichtlinie sicherstellen sollen.